Wirtschafts-Staatssekretär weist Vorwürfe von Ryanair zurück
Berlin (dpa) – Wirtschafts-Staatssekretär Matthias Machnig hat das Vorgehen der Bundesregierung bei Air Berlin verteidigt und Vorwürfe des irischen Billigfliegers Ryanair zurückgewiesen. «Klappern gehört zum Handwerk», sagte Machnig am Mittwoch im ZDF-«Morgenmagazin» mit Blick auf Ryanair. Der irische Billigflieger hat nach eigenen Angaben Kartellbeschwerde gegen eine mögliche Übernahme der Fluglinie Air Berlin durch Lufthansa eingereicht. […]
Berlin (dpa) – Wirtschafts-Staatssekretär Matthias Machnig hat das Vorgehen der Bundesregierung bei Air Berlin verteidigt und Vorwürfe des irischen Billigfliegers Ryanair zurückgewiesen. «Klappern gehört zum Handwerk», sagte Machnig am Mittwoch im ZDF-«Morgenmagazin» mit Blick auf Ryanair. Der irische Billigflieger hat nach eigenen Angaben Kartellbeschwerde gegen eine mögliche Übernahme der Fluglinie Air Berlin durch Lufthansa eingereicht. Ryanair hatte von einer «künstlich erzeugten Insolvenz» gesprochen, damit Lufthansa eine schuldenfreie Air Berlin übernehmen könne. Auch die Bestimmungen zu staatlichen Beihilfen würden ignoriert.
«Das ist eine abwegige These», sagte Machnig zu den Vorwürfen von Ryanair. Es werde am Ende nicht eine Airline Air Berlin komplett übernehmen. Damit würde der Wettbewerb gesichert. Machnig sagte außerdem, er halte den Überbrückungskredit der Bundesregierung für die insolvente Airline für zulässig. Zehntausende Air-Berlin-Kunden seien in der Hauptreisezeit unterwegs. Es hätte keine Kapazitäten gegeben, diese kurzfristig nach Hause zu bringen. Die Bundesregierung stehe in Kontakt zur EU.
Ein Großteil der Beschäftigten von Air Berlin habe eine gute Perspektive, sagte Machnig. Die Landerechte und Startmöglichkeiten von Air Berlin seien «sehr attraktiv».