Berlin (dpa/tmn) – An deutschen Flughäfen sind im vergangenen Jahr fast 180 Millionen Passagiere gestartet. Das sind rund 1,9 Prozent mehr als 2011, wie aus Zahlen der europäischen Statistikbehörde Eurostat hervorgeht. EU-weit sind mit 203 Millionen nur in Großbritannien mehr Passagiere abgeflogen. Die Zahl ist laut Eurostat im Vergleich zu 2011 leicht um 0,8 Prozent […]

Berlin (dpa/tmn) – An deutschen Flughäfen sind im vergangenen Jahr fast 180 Millionen Passagiere gestartet. Das sind rund 1,9 Prozent mehr als 2011, wie aus Zahlen der europäischen Statistikbehörde Eurostat hervorgeht. EU-weit sind mit 203 Millionen nur in Großbritannien mehr Passagiere abgeflogen. Die Zahl ist laut Eurostat im Vergleich zu 2011 leicht um 0,8 Prozent gestiegen. In der gesamten EU seien im vergangenen Jahr 827 Millionen Passagiere mit dem Flugzeug gereist, 0,7 Prozent mehr als 2011 und 10 Prozent mehr als 2009, als die Finanzkrise ihren Tiefpunkt erreichte.

Die Airports mit den meisten Passagieren waren 2012 Heathrow in London mit fast 70 Millionen Fluggästen, Charles de Gaulle in Paris mit gut 61 Millionen Gästen und das deutsche Drehkreuz in Frankfurt am Main mit mehr als 57 Millionen Passagieren. In Frankfurt waren es 1,8 Prozent mehr Fluggäste als 2011. Der Flughafen Berlin-Tegel verzeichnete zusammen mit dem Airport in Nizza den höchsten Passagieranstieg zwischen 2011 und 2012. In Tegel stieg die Zahl um 7,4 Prozent auf mehr als 18 Millionen Passagiere.