Nach 94 Jahren präsentiert Alaska Airlines erstmals ein eigenes Sicherheitsvideo für Langstreckenflüge im Boeing 787 Dreamliner ab Seattle.

Erstmals nach fast einem Jahrhundert Unternehmensgeschichte führt Alaska Airlines ein eigenes Bord-Sicherheitsvideo ein. Eingesetzt wird es ausschließlich auf den neuen Langstreckenflügen ab Seattle.  Bislang setzte die Fluggesellschaft bei Sicherheitsdemonstrationen ausschließlich auf klassische Vorführungen durch die Kabinenbesatzung. Mit der Einführung des Videos folgt Alaska Airlines nun einem branchenweiten Standard – allerdings mit bewusst eigenständigem Ansatz.

Alaska Airlines: Sicherheitsvideo als Teil der Globalstrategie

Das neue Alaska Airlines Sicherheitsvideo wird auf den Bordbildschirmen der Langstreckenflotte gezeigt, konkret im Boeing 787-9 Dreamliner. Das Flugzeug bildet das Rückgrat der internationalen Expansion ab Seattle, das sich zunehmend zum globalen Drehkreuz der Airline entwickelt.

Die Produktion ist dabei eng mit der Wachstumsstrategie verknüpft: Verbindungen zu Metropolen wie Tokio, Seoul, Rom und London stehen exemplarisch für den Ausbau interkontinentaler Strecken. Bis 2030 plant Alaska Airlines, von Seattle aus bis zu zwölf internationale Märkte zu bedienen, unterstützt durch weitere Dreamliner in der Flotte.

Inszenierung und Mitarbeitereinbindung Sicherheitsvideo

Auffällig ist der personelle und kreative Ansatz hinter dem Projekt. Mehr als 100 Mitarbeitende treten im Video auf, viele davon aus dem Kabinenpersonal. Eine interne Ausschreibung hatte zuvor rund 1.200 Bewerbungen ausgelöst.

Visuell setzt das Video auf moderne Produktionstechniken und dynamische Kameraführung. Die Inhalte führen symbolisch um die Welt und greifen dabei die internationalen Ziele der Airline auf. Gleichzeitig bleibt die Kernfunktion erhalten: die klare Vermittlung sicherheitsrelevanter Abläufe vor dem Start.

Trotz aller kreativen Elemente unterliegt das Alaska Airlines Sicherheitsvideo strengen regulatorischen Vorgaben. In den USA ist eine Sicherheitsunterweisung vor jedem Flug gesetzlich vorgeschrieben. Entsprechend wurde die Produktion in enger Abstimmung mit der Federal Aviation Administration umgesetzt.

Auch außerhalb der Dreamliner-Flotte bleibt es beim klassischen Verfahren: Hier übernehmen weiterhin Flugbegleiter die Sicherheitsdemonstrationen im Kabinenraum. Diese durchlaufen regelmäßig intensive Schulungen, um den hohen Sicherheitsstandards gerecht zu werden.