Wegen der angespannten Sicherheitslage am Persischen Golf setzen Qatar Airways und Emirates auf Sonderflugpläne und Evakuierungsflüge über Ausweichflughäfen.

Die Sicherheitslage rund um den Persischen Golf bleibt angespannt. Nach erneuten Drohnen- und Raketenangriffen aus dem Iran ist am Flughafen in Doha derzeit kein sicherer regulärer Flugbetrieb möglich. Die Regierung in Katar wirft Teheran gezielte Angriffe auf zivile Infrastruktur vor. Das Drehkreuz steht damit faktisch still.

Während in den Vereinigten Arabischen Emiraten der Betrieb unter hohen Sicherheitsauflagen schrittweise anläuft, reagiert die Branche mit Notfallkonzepten und Sonderflugplänen.

Qatar Airways setzt ihre Linienflüge bis mindestens Samstag aus. Parallel wird ein begrenzter Sonderflugplan aufgelegt. Die Evakuierungsflüge werden nicht über Doha abgewickelt, sondern über Maskat im Oman. Von dort sind Verbindungen nach London-Heathrow, Berlin, Kopenhagen, Madrid, Rom und Amsterdam vorgesehen.

Zusätzlich ist ein Sonderflug von Riad nach Frankfurt geplant. Ziel ist es, in der Region gestrandeten Passagieren eine Ausreise zu ermöglichen.

Emirates fliegt reduzierten Sonderflugplan ab Dubai

Auch Emirates passt ihren Betrieb an. Ein regulärer Flugbetrieb sei „bis auf Weiteres“ nicht absehbar. Nachdem Teile des regionalen Luftraums wieder geöffnet wurden, führt die Airline einen reduzierten Flugplan durch.

Für den 5. und 6. März sind mehr als 100 Flüge geplant, die in Dubai starten und dorthin zurückkehren. Neben Passagieren werden auf diesen Rotationen auch zeitkritische Frachtgüter wie verderbliche Waren und pharmazeutische Produkte transportiert.