Condor Cargo sortiert sein Frachtportfolio neu
Condor Cargo ordnet sein Frachtangebot neu: Ab 1. November 2026 heißen die Produkte JUSTmove, moveCOOL, moveFRESH und moveFAST. Die Details.
Mit dem Winterflugplan bekommt die Frachtsparte von Condor eine neue Produktstruktur. Ab dem 1. November 2026 laufen alle Angebote unter einer gemeinsamen Namenslogik. Spediteure und Versender sollen so schneller erkennen, welches Produkt zu welcher Sendung passt.
Condor Cargo setzt auf das Präfix „move“
Kern der Umstellung ist ein einheitliches Baukastenprinzip. Der Namensbestandteil „move“ steht künftig für jedes Produkt aus dem Cargo-Angebot von Condor. Ein Zusatz verrät, worauf das jeweilige Produkt ausgerichtet ist. Bisher trugen die Angebote eher generische Bezeichnungen, die wenig über ihren Einsatzzweck aussagten.
Die klassische Standardfracht firmiert ab November als „JUSTmove“. Wer bislang das Produkt „Express“ gebucht hat, findet es künftig unter dem Namen „moveFAST“. Am Leistungsumfang selbst ändert sich nach Angaben der Airline nichts. Es geht in erster Linie um die Ordnung des Angebots.
Pharma, Frische und Eilsendungen bei Condor Cargo
Neben Standard und Express gibt es branchenspezifische Produkte. „moveCOOL“ richtet sich an Kunden aus der Pharma- und Healthcare-Branche, deren Sendungen besondere Anforderungen an die Temperaturführung stellen. Für verderbliche Waren wie Lebensmittel steht „moveFRESH“ bereit. Condor nennt diese beiden Produkte ausdrücklich als Beispiele, die Liste ist also nicht abschließend.
Laut Thilo Schäfer, Director Cargo bei Condor, soll die neue Architektur das Angebot stärker an den Bedürfnissen der Kunden ausrichten. Zugleich sieht er darin die Basis, das Portfolio in den kommenden Jahren schrittweise zu erweitern. Ziel sei es, das internationale Streckennetz der Airline auch im Frachtgeschäft besser auszuschöpfen.
Condor Cargo nutzt den Frachtraum der Passagierflüge
Eigene Frachtflugzeuge betreibt Condor nicht. Die Luftfracht reist im Unterdeck sämtlicher Passagierflüge mit, als sogenannte Belly-Fracht. Damit erreicht Condor Cargo Ziele in Europa, Nordamerika, der Karibik, Afrika und Asien. Wie viel Kapazität verfügbar ist, hängt deshalb direkt vom Flugplan ab.
Über das eigene Netz hinaus kooperiert die Airline mit Interline-Partnern. Hinzu kommen zahlreiche Road-Feeder-Services, also Lkw-Zubringer, die Sendungen zu und von den Abflughäfen bringen. So lassen sich auch Ziele bedienen, die Condor selbst nicht anfliegt.
Buchung von Condor-Cargo-Kapazitäten
Frachtkapazitäten können über die gängigen Buchungsplattformen der Branche reserviert werden. Informationen zum Streckennetz und zu den einzelnen Produkten stellt Condor zusätzlich auf der eigenen Cargo-Seite bereit. Die neuen Produktnamen gelten dort ab dem Start des Winterflugplans.
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