Wer mit dem Flugzeug reist, stellt sich spätestens beim Packen des Handgepäcks dieselbe Frage: Was darf nicht ins Handgepäck im Flugzeug? Alle Regeln und Ausnahmen im Überblick.

 

Kurzantwort:
Ins Handgepäck im Flugzeug dürfen keine Waffen, scharfen oder spitzen Gegenstände, explosiven oder entzündlichen Stoffe sowie Flüssigkeiten über 100 Milliliter. Auch viele Alltagsgegenstände sind betroffen. Wer wissen möchte, was man nicht mit ins Flugzeug nehmen darf, sollte die Sicherheitsregeln genau kennen, da sie an Flughäfen strikt kontrolliert werden.

Gerade bei Reisen ohne Aufgabegepäck ist die Unsicherheit groß. Viele Gegenstände des Alltags erscheinen harmlos, werden an der Sicherheitskontrolle jedoch konsequent aussortiert. Der folgende Überblick erklärt, was man nicht mit ins Flugzeug nehmen darf, warum es diese Regeln gibt und worauf Passagiere achten sollten.

Inhaltsverzeichnis

Warum es im Handgepäck klare Verbote gibt

Die Regeln für das Handgepäck basieren auf internationalen Sicherheitsstandards der zivilen Luftfahrt. Ihr Ziel ist es, Risiken für Passagiere, Besatzung und Flugzeug zu minimieren. Maßgeblich ist dabei nicht, wie ein Gegenstand im Alltag genutzt wird, sondern welches Gefahrenpotenzial er theoretisch an Bord haben könnte. Deshalb ist die Frage, was nicht mit ins Flugzeug darf, heute deutlich umfassender zu beantworten als noch vor einigen Jahrzehnten.

Waffen und waffenähnliche Gegenstände

Waffen sind im Handgepäck ausnahmslos verboten. Das gilt nicht nur für echte Schusswaffen oder Messer, sondern auch für Nachbildungen, Attrappen oder Spielzeugwaffen. Sicherheitskräfte können nicht immer sofort erkennen, ob ein Gegenstand funktionsfähig ist. Wer sich fragt, was darf man nicht ins Flugzeug mitnehmen, sollte deshalb wissen, dass bereits der Anschein einer Waffe ausreicht, um sie an der Kontrolle auszusortieren.

Was darf nicht ins Handgepäck im Flugzeug? Scharfe und spitze Gegenstände

Zu den häufigsten Beanstandungen an der Sicherheitskontrolle zählen scharfe oder spitze Gegenstände. Taschenmesser, Scheren oder Werkzeuge wirken auf viele Reisende unproblematisch, gelten jedoch als potenzielles Risiko in der Kabine. Grundsätzlich gilt: Alles, womit man schneiden oder stechen könnte, darf nicht ins Handgepäck.

Flüssigkeiten im Handgepäck

Die sogenannte 100-Milliliter-Regel ist eine der bekanntesten Vorschriften im Luftverkehr. Flüssigkeiten dürfen im Handgepäck nur in Behältern mit maximal 100 Millilitern transportiert werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Behälter vollständig gefüllt ist oder nicht. Als Flüssigkeiten gelten auch Cremes, Gels, Zahnpasta oder Parfum. Wer wissen möchte, was nicht ins Handgepäck im Flugzeug darf, wird hier besonders häufig überrascht.

Elektronische Geräte und Akkus

Elektronische Geräte sind im Handgepäck in der Regel erlaubt und bei Lithium-Ionen-Akkus sogar vorgeschrieben. Dennoch gibt es Einschränkungen. Beschädigte oder überhitzte Akkus stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar und dürfen nicht mitgeführt werden. Auch Powerbanks unterliegen Kapazitätsgrenzen. Wer unsicher ist, was man im flugzeug nicht mitnehmen darf, sollte die Vorgaben der jeweiligen Airline prüfen.

Was darf nicht ins Handgepäck im Flugzeug? Explosive und entzündliche Stoffe

Explosive oder leicht entzündliche Stoffe sind sowohl im Handgepäck als auch im Aufgabegepäck verboten. Dazu zählen unter anderem Feuerwerkskörper, Benzin oder Gaspatronen. Auch scheinbar harmlose Gegenstände aus dem Outdoor- oder Campingbereich können problematisch sein.

Alltagsgegenstände als Sicherheitsrisiko

Viele Alltagsgegenstände werden an der Sicherheitskontrolle einbehalten, weil ihr Gefahrenpotenzial unterschätzt wird. Multifunktionswerkzeuge, gefüllte Trinkflaschen oder bestimmte Sportgeräte gelten nicht als handgepäcktauglich. Wer vermeiden möchte, Gegenstände zurücklassen zu müssen, sollte sich vorab genau informieren, was man nicht ins Flugzeug mitnehmen darf.

Medikamente und Sonderregelungen

Für Medikamente gelten Sonderregelungen, insbesondere wenn sie flüssig sind oder die 100-Milliliter-Grenze überschreiten. Voraussetzung ist der medizinische Bedarf. In solchen Fällen empfiehlt es sich, ein ärztliches Attest mitzuführen und die Medikamente bei der Kontrolle separat vorzuzeigen. Auch Babynahrung fällt unter diese Ausnahmen.

Handgepäck und Aufgabegepäck im Vergleich

Nicht alles, was im Handgepäck verboten ist, darf generell nicht mit ins Flugzeug. Viele Gegenstände können im Aufgabegepäck transportiert werden, darunter Messer, Scheren oder Werkzeuge. Andere Stoffe hingegen sind vollständig ausgeschlossen.

Häufige Fragen

Viele Reisende fragen sich, was man im Flugzeug nicht mitnehmen darf, obwohl es harmlos wirkt. Der Grund liegt in den Sicherheitsvorgaben, die nicht den Alltagsnutzen, sondern das potenzielle Risiko bewerten. Auch Lebensmittel sind ein häufiger Unsicherheitsfaktor. Feste Speisen sind erlaubt, flüssige oder streichfähige Produkte unterliegen jedoch der Flüssigkeitsregel.

Die grundlegenden Vorschriften sind international weitgehend einheitlich, können sich jedoch je nach Flughafen oder Airline leicht unterscheiden. Ein Blick auf die Informationen der Fluggesellschaft hilft, Missverständnisse zu vermeiden.

Wer sich rechtzeitig informiert, erspart sich Stress an der Sicherheitskontrolle. Die Frage, was nicht ins Handgepäck im Flugzeug darf, lässt sich mit klaren Grundregeln beantworten – und sorgt für einen entspannteren Start in die Reise.