Frankfurt (Oder) (dpa) – Ein Mann soll in rund 1500 Metern Höhe östlich von Berlin seinen Fluglehrer angegriffen haben, um die Maschine zum Absturz zu bringen: Bereits zum zweiten Mal steht der damalige Flugschüler deswegen vor Gericht. Am Freitag (9.00 Uhr) beginnt der Prozess wegen versuchten Mordes, wie das Landgericht Frankfurt (Oder) mitteilte. Der Bundesgerichtshof […]

Frankfurt (Oder) (dpa) – Ein Mann soll in rund 1500 Metern Höhe östlich von Berlin seinen Fluglehrer angegriffen haben, um die Maschine zum Absturz zu bringen: Bereits zum zweiten Mal steht der damalige Flugschüler deswegen vor Gericht. Am Freitag (9.00 Uhr) beginnt der Prozess wegen versuchten Mordes, wie das Landgericht Frankfurt (Oder) mitteilte. Der Bundesgerichtshof hatte den Fall zur Neuverhandlung zurückverwiesen, nachdem der Angeklagte im Februar 2014 zu neun Jahren Haft verurteilt worden war. Sein Anwalt hatte Revision eingelegt.

Damals sahen es die Frankfurter Richter als erwiesen an, dass der Mann im Sommer 2013 im brandenburgischen Strausberg mit seinem Fluglehrer einen Übungsflug startete, um das Flugzeug zum Absturz zu bringen. Ihrer Überzeugung nach wollte er sich umbringen und den anderen Mann mit in den Tod reißen. Dazu habe der Flugschüler den Mann mit einem Stein attackiert. Der verletzte Fluglehrer konnte die Maschine auf einem Getreidefeld notlanden. Der Bundesgerichtshof beanstandete im Kern, dass aus dem Urteil nicht deutlich werde, ob der Flugschüler freiwillig von seinem Mordversuch Abstand genommen hatte.