Berlin (dpa) – Die Berlin-Brandenburger Flughafengesellschaft will sich mit der juristischen Niederlage gegen ihren früheren Geschäftsführer Rainer Schwarz nicht abfinden. Wie das Berliner Landgericht am Montag auf Anfrage mitteilte, hat das Unternehmen Berufung eingelegt. Schwarz war im Januar 2013 wegen geplatzter Eröffnungstermine für den neuen Hauptstadtflughafen entlassen worden. Das Gericht erklärte die Kündigung im Oktober jedoch […]

Berlin (dpa) – Die Berlin-Brandenburger Flughafengesellschaft will sich mit der juristischen Niederlage gegen ihren früheren Geschäftsführer Rainer Schwarz nicht abfinden. Wie das Berliner Landgericht am Montag auf Anfrage mitteilte, hat das Unternehmen Berufung eingelegt. Schwarz war im Januar 2013 wegen geplatzter Eröffnungstermine für den neuen Hauptstadtflughafen entlassen worden. Das Gericht erklärte die Kündigung im Oktober jedoch für unwirksam und sprach ihm seine Gehaltszahlungen bis zum Vertragsende im Mai 2016 zu. Dabei geht es um eine Million Euro. Der 58-jährige Schwarz leitet seit diesem Monat den Flughafen Rostock-Laage.