Keine Klarheit über Ursache für Hubschrauberabsturz von Glasgow
London/Glasgow (dpa) – Bei ersten Untersuchungen zur Unglücksursache nach dem Hubschrauberabsturz von Glasgow sind am Wrack der Maschine keine Anzeichen für einen Motor- oder Getriebeschaden gefunden worden. Der Tank sei mit 95 Litern Kraftstoff gefüllt gewesen, heißt es in einem vorläufigen Bericht der britischen Untersuchungsbehörde für Luftfahrtunfälle. Der letzte Funkkontakt zum Piloten sei um 22.22 […]
London/Glasgow (dpa) – Bei ersten Untersuchungen zur Unglücksursache nach dem Hubschrauberabsturz von Glasgow sind am Wrack der Maschine keine Anzeichen für einen Motor- oder Getriebeschaden gefunden worden. Der Tank sei mit 95 Litern Kraftstoff gefüllt gewesen, heißt es in einem vorläufigen Bericht der britischen Untersuchungsbehörde für Luftfahrtunfälle.
Der letzte Funkkontakt zum Piloten sei um 22.22 Uhr, drei Minuten vor dem Absturzzeitpunkt registriert worden. Die Rotorblätter – weder am Hauptrotor noch am Heckrotor – hätten sich zum Zeitpunkt des Aufpralls gedreht. Augenzeugen hatten berichtet, der Helikopter sei «wie ein Stein» vom Himmel gestürzt.
Der Hubschrauber der Glasgower Polizei war am 29. November über der Innenstadt der schottischen Metropole abgestürzt und durch das Dach eines gut besuchten Pubs geschlagen. Bei dem Unglück waren neun Menschen, darunter der Pilot sowie zwei weitere Besatzungsmitglieder umgekommen.