New York (dpa) – Batterieprobleme halten den Langstreckenjet «Dreamliner» derzeit am Boden. Bei der Neuentwicklung des US-Flugzeugbauers Boeing sind viele hydraulische Systeme durch Computersteuerungen ersetzt worden. Daher ist das hochmoderne Flugzeug stärker als ältere Modelle auf Strom angewiesen. Konkret kommen dabei besonders leistungsstarke Lithium-Ionen-Akkus zum Einsatz. Dieser Typ wird auch in technischen Alltagsgeräten wie Handys, […]

New York (dpa) – Batterieprobleme halten den Langstreckenjet «Dreamliner» derzeit am Boden. Bei der Neuentwicklung des US-Flugzeugbauers Boeing sind viele hydraulische Systeme durch Computersteuerungen ersetzt worden. Daher ist das hochmoderne Flugzeug stärker als ältere Modelle auf Strom angewiesen. Konkret kommen dabei besonders leistungsstarke Lithium-Ionen-Akkus zum Einsatz. Dieser Typ wird auch in technischen Alltagsgeräten wie Handys, Digitalkameras oder Notebooks verwendet. Der Vorteil: Die Batterien können auf kleinem Raum viel Strom speichern und lange halten.

Probleme mit Batterien gibt es aber immer wieder: Nicht nur in überhitzten Handys, Laptops oder wie bei der schmorenden Batterie im «Dreamliner». So musste General Motors (GM) Anfang vergangenen Jahres eine Überarbeitung des Elektroautos Chevrolet Volt und des nahezu baugleichen Schwestermodells Opel Ampera bekanntgeben. Grund war, dass sich die Batterie nach Crashtests überhitzt hatte und Feuer beim Volt ausgebrochen war. Das hatte auch zu Verzögerungen bei der Auslieferung des Ampera geführt.