Berlin Air Berlin startet verlustreich ins neue Jahr. Im ersten Jahresdrittel befördert die Fluggesellschaft fünf Prozent weniger Passagiere als im Vorjahreszeitraum. Von Januar bis April zählte die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft 9,17 Millionen Fluggäste, davon 2,66 Millionen im April, wie Air Berlin heute mitteilte. Zugleich stieg die Auslastung der Flugzeuge um 3,3 Punkte auf 76,8 Prozent […]

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Air Berlin startet verlustreich ins neue Jahr. Im ersten Jahresdrittel befördert die Fluggesellschaft fünf Prozent weniger Passagiere als im Vorjahreszeitraum.

Von Januar bis April zählte die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft 9,17 Millionen Fluggäste, davon 2,66 Millionen im April, wie Air Berlin heute mitteilte. Zugleich stieg die Auslastung der Flugzeuge um 3,3 Punkte auf 76,8 Prozent – unter anderem, weil das Unternehmen Flüge gestrichen oder Ziele seltener angeflogen hat. So wurde das Sitzplatzangebot im Zeitraum Januar bis April um 9,1 Prozent verringert.

Zum Vergleich: Bei Marktführer Lufthansa hatte sich die Fluggastzahl im ersten Quartal um 4,8 Prozent auf 21,87 Millionen erhöht, dabei stieg auch die Auslastung um 1,3 Punkte auf 74,2 Prozent. Vor allem wegen hoher Treibstoffkosten schrieb die Lufthansa aber einen operativen Quartalsverlust von 381 Millionen Euro. Air Berlin veröffentlicht die Geschäftszahlen für das erste Quartal am 15. Mai.

Quelle: dpa