10.09.2014 Frankfurt/Main (dpa) – Mehr als 15 000 Passagiere sind vom aktuellen Pilotenstreik in München betroffen. Es ist nicht die erste Arbeitsniederlegung im Luftverkehr in diesem Jahr: 21. Februar: Private Sicherheitsleute legen mit einem 21-stündigen Warnstreik den Frankfurter Flughafen nahezu lahm. Die Gewerkschaft Verdi fordert einen Einheitsstundenlohn von 16 Euro. 27. März: Verdi organisiert vor […]

10.09.2014

Frankfurt/Main (dpa) – Mehr als 15 000 Passagiere sind vom aktuellen Pilotenstreik in München betroffen. Es ist nicht die erste Arbeitsniederlegung im Luftverkehr in diesem Jahr:

21. Februar: Private Sicherheitsleute legen mit einem 21-stündigen Warnstreik den Frankfurter Flughafen nahezu lahm. Die Gewerkschaft Verdi fordert einen Einheitsstundenlohn von 16 Euro.

27. März: Verdi organisiert vor der Tarifrunde für den öffentlichen Dienst einen Warnstreik an sieben Airports und behindert den Flugverkehr. Besonders stark betroffen ist Frankfurt. Allein dort werden mehr als 550 von 1300 geplanten Flügen gestrichen.

2.-4. April: Mit einem dreitägigen Streik legen Piloten die Lufthansa praktisch lahm. Der schärfste Ausstand in der Konzerngeschichte führt zu rund 3800 Flugausfällen, betroffen sind 425 000 Fluggäste.

29. August: Die Pilotenvereinigung Cockpit (VC) bestreikt sechs Stunden lang die Lufthansa-Tochter Germanwings. 116 Flüge fallen aus. Nach Schätzungen der Airline sind rund 15 000 Passagiere betroffen.

5. September: VC bestreikt Kurz- und Mittelstreckenflüge der Lufthansa, die in Frankfurt starten. 218 Verbindungen fallen aus, 26 000 Passagiere sind betroffen. Hintergrund ist der Tarifkonflikt um die sogenannte Übergangsversorgung für Piloten im Vorruhestand.

10. September: Die Pilotengewerkschaft streikt am Drehkreuz München. 140 Flüge fallen aus, mehr als 15 000 Passagiere sind betroffen.