Paris (dpa) – Der harte Sparkurs hat die Fluggesellschaft Air France-KLM noch tiefer in die roten Zahlen gerissen. Unter anderem wegen hoher Abfindungen stand im abgelaufenen Jahr unter dem Strich ein Minus von knapp 1,2 Milliarden Euro, fast anderthalb Mal so viel wie ein Jahr zuvor. Im operativen Geschäft führte die Streichung von 3 300 […]

Paris (dpa) – Der harte Sparkurs hat die Fluggesellschaft Air France-KLM noch tiefer in die roten Zahlen gerissen. Unter anderem wegen hoher Abfindungen stand im abgelaufenen Jahr unter dem Strich ein Minus von knapp 1,2 Milliarden Euro, fast anderthalb Mal so viel wie ein Jahr zuvor. Im operativen Geschäft führte die Streichung von 3 300 Arbeitsplätzen hingegen zu einer leichten Verbesserung, wie der angeschlagene Lufthansa-Konkurrent am Freitag in Paris mitteilte.

Der operative Verlust verringerte sich im Jahresvergleich von 353 Millionen auf 300 Millionen Euro. Damit schnitt das Unternehmen besser ab als von Analysten erwartet. Die Gesellschaft habe die durchschnittlichen Ticketerlöse gesteigert, sagte Finanzchef Philippe Calavia. Der Umsatz wuchs um fünf Prozent auf 25,6 Milliarden Euro. Eine Gewinnprognose für 2013 wagte der Manager nicht. Dafür sei das wirtschaftliche Umfeld schlicht zu unsicher.