Lufthansa will Nachtflugverbot nicht unterlaufen
Frankfurt/Main (dpa) – Die Lufthansa hat Darstellungen widersprochen, wonach die Airline grundsätzlich 20 oder 30 Ausnahmen vom Nachtflugverbot am Frankfurter Flughafen fordert. Passage-Vorstand Kay Kratky sagte der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Samstag), vielmehr habe sein Unternehmen die Startzeiten in Frankfurt für die späten Verbindungen vorverlegt. So seien planmäßig alle Flugzeuge lange vor 23 Uhr, also vor […]
Frankfurt/Main (dpa) – Die Lufthansa hat Darstellungen widersprochen, wonach die Airline grundsätzlich 20 oder 30 Ausnahmen vom Nachtflugverbot am Frankfurter Flughafen fordert. Passage-Vorstand Kay Kratky sagte der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Samstag), vielmehr habe sein Unternehmen die Startzeiten in Frankfurt für die späten Verbindungen vorverlegt. So seien planmäßig alle Flugzeuge lange vor 23 Uhr, also vor Beginn des Nachtflugverbots, in der Luft.
Der letzte Interkontinentalflug verlasse damit um 22.15 Uhr das Gate. Zuvor seien die Maschinen um 22.50 Uhr von der Gebäudeposition in Richtung Startbahn losgerollt. Die letzten kontinentalen Flüge verließen gegen 22.30 Uhr das Gate, bevor sie etwa 15 Minuten später in der Luft seien. Das zeige, dass man schnell und entschieden die Anforderungen des Nachtflugverbots erfüllt habe und alle Möglichkeiten zur zeitlichen Pufferung nutze, sagte Kratky. Damit befinde sich die Lufthansa in der Praxis sogar ziemlich genau auf der Linie, die auch harte Kritiker vertreten.