Laser-Strahlen – nützlich und gefährlich
Würzburg (dpa) – Die Laser-Technologie mit scharf gebündelten Lichtstrahlen von einheitlicher Wellenlänge gehört zum modernen Alltag. Laser ist die Abkürzung des englischen Begriffs «Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation» (Lichtverstärkung durch induzierte Aussendung von Strahlung). Mit Hilfe des Lichtbündels rufen Computer Informationen von Datenträgern ab, entfernt die Kosmetik Haare und Tätowierungen, behandelt die Medizin […]
Würzburg (dpa) – Die Laser-Technologie mit scharf gebündelten Lichtstrahlen von einheitlicher Wellenlänge gehört zum modernen Alltag. Laser ist die Abkürzung des englischen Begriffs «Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation» (Lichtverstärkung durch induzierte Aussendung von Strahlung). Mit Hilfe des Lichtbündels rufen Computer Informationen von Datenträgern ab, entfernt die Kosmetik Haare und Tätowierungen, behandelt die Medizin Fehlsichtigkeit, Tumore und Zahnprobleme. In der Industrie wird per Laser geschnitten, gebohrt und gefräst. Auch Waffen werden von Laserstrahlen gesteuert.
Laserpointer mit meist grünen oder roten Lichtpunkten werden oft bei Vorträgen verwendet. Mit zunehmender Stärke werden ihre intensiven Strahlen für das menschliche Auge gefährlich. Laser generell werden nach der europäischen Norm EN 60825 in fünf Klassen eingeteilt. Bis zu einer Strahlstärke von weniger als einem Milliwatt gelten sie als ungefährlich. Im Handel sind aber Laserpointer mit mehr als zehn Milliwatt zu bekommen. Zur besonderen Gefahr werden sie, wenn Autofahrer, Zugführer sowie Piloten von Hubschraubern oder Flugzeugen damit geblendet werden. Jahr für Jahr werden in Deutschland mehrere hundert Blend-Attacken gemeldet.