Korean Air und Asiana Airlines: Aktionäre stimmen Fusion zu
Korean Air und Asiana Airlines haben die Zustimmung ihrer Aktionäre zur Fusion erhalten. Die neue, integrierte Fluggesellschaft soll am 17. Dezember 2026 starten.
Die Fusion von Korean Air und Asiana Fusion ist einen großen Schritt weiter: Am 12. August genehmigte der Vorstand von Korean Air die Fusionsvereinbarung und erfüllte damit die Voraussetzungen für eine Fusion in kleinem Umfang nach koreanischem Handelsrecht. Parallel dazu stimmten die Aktionäre von Asiana Airlines auf einer außerordentlichen Hauptversammlung mit überwältigender Mehrheit zu: 81,86 Prozent der Anteilseigner nahmen teil, 99,3 Prozent votierten dafür.
Zeitplan für die Korean Air Asiana Fusion steht
Damit ist der bereits im Mai 2026 von beiden Vorständen unterzeichnete Fusionsvertrag offiziell bestätigt. Bevor die Fusion jedoch rechtskräftig eingetragen werden kann, müssen noch Gläubigerschutzverfahren abgeschlossen und einige administrative Formalitäten erledigt werden. Als Zieldatum für die Eintragung der Unternehmensfusion nennt Korean Air den 17. Dezember 2026. Dann soll die neue, integrierte Fluggesellschaft offiziell entstehen.
Behördliche Freigaben ebnen den Weg
Vorausgegangen waren mehrere behördliche Etappen: Das Ministerium für Land, Infrastruktur und Verkehr erteilte am 25. Juni eine bedingte Genehmigung, am 24. Juli folgte die Freigabe der Fusionsanmeldung. Aktuell arbeitet Korean Air an den notwendigen Änderungen des Luftverkehrsbetreiberzeugnisses sowie an internationalen Betriebsgenehmigungen.
Operative Vorbereitungen laufen an
Mit den vorliegenden Genehmigungen verlagert sich der Fokus nun auf die praktische Umsetzung: Systemintegration, gemeinsame Schulungsprogramme und die Zusammenführung der Teams beider Airlines stehen in den kommenden Monaten im Mittelpunkt der Vorbereitungen auf den Zusammenschluss.
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