Lufthansa Cargo baut Frachternetzwerk aus
Lufthansa Cargo erweitert ihr Kurz- und Mittelstrecken-Frachternetzwerk: Neue A321-Frachterrouten nach Rom-Fiumicino und Algier stärken Europas und Afrikas Logistikdrehkreuze.
Lufthansa Cargo treibt den Ausbau ihres Kurz- und Mittelstreckenangebots konsequent voran. Mit der Aufnahme neuer Destinationen in Europa und Afrika stärkt die Frachtairline nicht nur ihre operative Flexibilität, sondern auch die Anbindung zentraler Logistikknotenpunkte. Ab Februar 2026 werden Rom-Fiumicino und Algier regulär mit eigenen A321-Frachtern bedient.
Rom als Schlüsselhub im Lufthansa Cargo Frachternetzwerk
Der Flughafen Rom-Fiumicino gewinnt innerhalb des Lufthansa Cargo Frachternetzwerks weiter an Bedeutung. Ab dem 7. Februar 2026 wird die italienische Hauptstadt einmal wöchentlich fest in den Flugplan der A321-Frachter integriert. Die neue Verbindung startet in Frankfurt und führt über Rom weiter nach Istanbul und schließlich nach München.
Bereits zuvor hatte Lufthansa Cargo Rom ad hoc mit Frachtern bedient, um kurzfristige Nachfrage zu decken. Die nun erfolgte Aufnahme in den regulären Betrieb unterstreicht die strategische Rolle des jüngsten Cargo-Drehkreuzes in Südeuropa. Kunden profitieren von einer besonders hohen Konnektivität: Über Kombinationen aus Frachterflügen, Road-Feeder-Services sowie Beiladekapazitäten der ITA Airways stehen von Rom aus mehr als 120 Destinationen zur Verfügung.
Erweiterung des Lufthansa Cargo Frachternetzwerks Richtung Afrika
Parallel zum Ausbau in Europa verstärkt Lufthansa Cargo ihr Engagement auf dem afrikanischen Kontinent. Mit Algier nimmt die Airline ab dem 10. Februar 2026 eine weitere Destination in ihr A321-Frachternetz auf. Die neue Strecke wird immer dienstags bedient und erweitert das Angebot in der Region Mittlerer Osten und Afrika.
Algier ergänzt bestehende Frachterverbindungen nach unter anderem Casablanca, Kairo, Tunis, Beirut und Tel Aviv. Für Verlader ergeben sich dadurch zusätzliche direkte Transportoptionen, insbesondere für zeitkritische und hochwertige Güter zwischen Europa und Nordafrika.
Hohe Flexibilität durch mehrere Drehkreuze
Ein zentraler Vorteil des Lufthansa Cargo Frachternetzwerks liegt in seiner dezentralen Struktur. Neben Frankfurt und München zählen auch Wien, Brüssel und Rom zu den wichtigsten europäischen Cargo-Hubs. Diese Hub-Strategie erlaubt es der Airline, Warenströme kurzfristig umzuleiten und flexibel auf Marktentwicklungen oder unvorhergesehene Ereignisse zu reagieren.
Nach Angaben von Vorstandsvorsitzendem Ashwin Bhat verfolgt Lufthansa Cargo damit konsequent das Ziel, globale Lieferketten schneller, robuster und anpassungsfähiger zu machen.
Starke Flotte für ein globales Netzwerk
Aktuell bedient Lufthansa Cargo ihr Kurz- und Mittelstreckennetz mit vier Airbus A321-Frachtern, die insgesamt 22 Destinationen anfliegen. Ergänzt wird dieses Angebot durch 18 Boeing 777-Frachter auf der Langstrecke sowie umfangreiche Beiladekapazitäten der Konzern- und Partnerairlines. In Summe entsteht daraus ein weltweites Frachtnetzwerk mit rund 350 Zielorten in etwa 100 Ländern.