Bei einer Notlandung am Flughafen La Romana verunglückt eine Gulfstream G200 nach einem Hydraulikproblem schwer. Beide Piloten kommen ums Leben.

Am gestrigen 7. Juni ist eine Gulfstream G200 am Flughafen La Romana in der Dominikanischen Republik nach einer Notlandung verunglückt. Beide Besatzungsmitglieder kamen dabei ums Leben. Der Flughafen wurde infolge des Unglücks vorübergehend gesperrt.

Das Geschäftsreiseflugzeug mit dem Kennzeichen N318JK, betrieben von Aibonito Aviation, war kurz zuvor mit Ziel Austin im US-Bundesstaat Texas gestartet. Außer den beiden Piloten befand sich niemand an Bord.

Hydraulikproblem zwingt Crew zur Umkehr

Nach übereinstimmenden ersten Berichten trat unmittelbar nach dem Start ein Hydraulikproblem auf, das die Besatzung zur Rückkehr nach La Romana zwang. Details zur Art des Defekts und dessen Auswirkungen auf die Flugsteuerung sind bislang nicht offiziell bestätigt.

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Bei der Landung auf Piste 29 setzte die Maschine offenbar mit zu hoher Geschwindigkeit auf. Der Jet geriet außer Kontrolle, verließ die Landebahn und fing Feuer – gefolgt von einer Explosion. Für die beiden Piloten kam jede Hilfe zu spät.

Unfallursache Gegenstand der Ermittlungen

Die zuständigen Behörden haben Ermittlungen zur Unfallursache eingeleitet. Ob das Hydraulikproblem in direktem Zusammenhang mit dem Kontrollverlust bei der Landung stand oder weitere Faktoren eine Rolle spielten, ist noch ungeklärt. Aussagekräftige Ergebnisse werden erst nach Auswertung der Flugschreiberdaten und einer eingehenden technischen Untersuchung erwartet.

Die Gulfstream G200 ist ein Businessjet-Muster, das seit Ende der 1990er-Jahre produziert wird und besonders im Mittelstreckenbereich für Geschäftsreisen verbreitet ist. Aibonito Aviation ist ein in Puerto Rico ansässiger Charterbetreiber.