Trotz Schnee, Frost und Glätte bleibt der Flugverkehr in Deutschland zum Wochenstart überwiegend stabil. Nur vereinzelte Verspätungen und Flugausfälle an großen Airports.

Ein winterlicher Wetterumschwung hat zu Beginn der Woche große Teile Deutschlands erfasst. Schnee, Frost und glatte Straßen prägten vielerorts den Start in den Montag. Während der Straßenverkehr regional stark beeinträchtigt war, zeigte sich der Flugverkehr in Deutschland überraschend robust. Die großen Verkehrsflughäfen meldeten überwiegend einen stabilen Betrieb – mit nur vereinzelten Einschränkungen.

Besonders in der Nacht auf Montag fielen in einigen Regionen bis zu 25 Zentimeter Neuschnee. Hinzu kamen Minustemperaturen und gefrierende Nässe. Dennoch blieb ein flächendeckendes Chaos an den Flughäfen aus. Grund dafür sind umfangreiche Winterdienstkonzepte, die an deutschen Airports regelmäßig geprobt und bei Bedarf schnell hochgefahren werden.

Wintereinbruch in Deutschland: Leichte Einschränkungen in Frankfurt

Am größten deutschen Flughafen in Frankfurt kam es am Morgen vereinzelt zu Flugausfällen. Vor allem Kurzstreckenverbindungen waren betroffen. So strich die Lufthansa einzelne Flüge, unter anderem nach Berlin und Amsterdam. Ursache waren vor allem operative Anpassungen im Umlaufplan sowie notwendige Enteisungsmaßnahmen an den Maschinen.

Die Enteisung spielte eine zentrale Rolle im morgendlichen Betrieb. Flugzeuge mussten vor dem Start sorgfältig von Schnee und Eis befreit werden, um die Sicherheit zu gewährleisten. Dieser zusätzliche Zeitbedarf führte punktuell zu Verspätungen, blieb jedoch insgesamt beherrschbar. Der Großteil der geplanten Starts und Landungen konnte wie vorgesehen durchgeführt werden.

Wintereinbruch in Deutschland: München meldet Normalbetrieb

Deutlich entspannter präsentierte sich die Lage am Flughafen München. Trotz winterlicher Bedingungen meldete das süddeutsche Drehkreuz einen weitgehend normalen Flugbetrieb. Dank frühzeitigem Winterdienst, geräumten Start- und Landebahnen sowie eingespielten Abläufen kam es kaum zu nennenswerten Verzögerungen. Gerade in Bayern hatte der Wintereinbruch regional für starke Schneefälle gesorgt.

Verspätungen an BER und Hamburg

Am Hauptstadtflughafen BER zeigte die Anzeigetafel im Laufe des Morgens einige Verspätungen sowie vereinzelte Streichungen. Ein ähnliches Bild ergab sich am Flughafen Hamburg. Auch hier führten Enteisungsvorgänge und betriebliche Anpassungen zu kleineren Unregelmäßigkeiten im Flugplan.

Passagiere wurden dennoch kaum überrascht: Die Flughäfen hatten frühzeitig über mögliche Verzögerungen informiert und empfahlen Reisenden, den Flugstatus vor der Anreise zu prüfen.