Neun Jahre Haft für Flugschüler wegen versuchten Mordes gefordert
Frankfurt (Oder) (dpa) – In einem neuen Prozess wegen des Vorwurfs des Mordversuchs in hohen Lüften hat die Staatsanwaltschaft wieder lange Haft für einen Flugschüler gefordert. Der Mann soll im Jahr 2013 Flugstunden gebucht haben, um die Sportmaschine östlich von Berlin zum Absturz zu bringen. Laut Staatsanwaltschaft wollte er sich umbringen und den Fluglehrer mit […]
Frankfurt (Oder) (dpa) – In einem neuen Prozess wegen des Vorwurfs des Mordversuchs in hohen Lüften hat die Staatsanwaltschaft wieder lange Haft für einen Flugschüler gefordert. Der Mann soll im Jahr 2013 Flugstunden gebucht haben, um die Sportmaschine östlich von Berlin zum Absturz zu bringen. Laut Staatsanwaltschaft wollte er sich umbringen und den Fluglehrer mit in den Tod reißen.
Die Staatsanwaltschaft plädierte am Freitag im Revisionsverfahren vor dem Landgericht Frankfurt (Oder) auf neun Jahre Gefängnis für den Angeklagten. In einem ersten Prozess war der Angeklagte im Februar 2014 zu neun Jahren Haft verurteilt worden. Der 53-Jährige bestreitet die Vorwürfe. Der heute 75-jährige Fluglehrer hatte das Flugzeug kurz vor dem Aufprall notlanden können.