03.11.2014 Glück im Unglück: Ein Kleinflugzeug durchtrennt eine Stromleitung über einer Bundesstraße und einer Bahnlinie, doch Menschen kommen nicht zu Schaden. Tuttlingen (dpa) – Ein einmotoriges Propellerflugzeug hat am Montag über Tuttlingen eine Hochspannungsleitung berührt und abgerissen. Der 39 Jahre alte Pilot hatte mit seiner Maschine aus bislang ungeklärter Ursache die Mindestflughöhe über bewohntem Gebiet […]

03.11.2014

Glück im Unglück: Ein Kleinflugzeug durchtrennt eine Stromleitung über einer Bundesstraße und einer Bahnlinie, doch Menschen kommen nicht zu Schaden.

Tuttlingen (dpa) – Ein einmotoriges Propellerflugzeug hat am Montag über Tuttlingen eine Hochspannungsleitung berührt und abgerissen. Der 39 Jahre alte Pilot hatte mit seiner Maschine aus bislang ungeklärter Ursache die Mindestflughöhe über bewohntem Gebiet unterschritten und die Stromleitung mit der rechten Tragfläche des Flugzeuges berührt, teilte die Polizei in Baden-Württemberg mit. Die Leitung brach ab und stürzte auf einer stark befahrenen Bundesstraße zu Boden. Teile der abgerissenen Leitung krachten auch auf die Oberleitung einer Bahnlinie, dadurch kam es zu einem Kurzschluss. Verletzt wurde den Angaben zufolge niemand, das Flugzeug konnte sicher landen.

Autofahrer auf der Bundesstraße 311, Bahnreisende und Anwohner hatten großes Glück, sagte ein Polizeisprecher. Sie wurden von der herabstürzenden und 20 000 Volt starken Hochspannungsleitung nicht getroffen. Es sei nur einem Zufall zu verdanken, dass es zu keinem Absturz des Flugzeugs oder zu einem noch größeren Unglück für die Stadt Tuttlingen gekommen ist, so die Polizei. Durch den Kontakt mit dem Flugzeug sei die Stromleitung sofort vom Netz gegangen.

Gegen den Piloten werde wegen Gefährdung des Luftverkehrs ermittelt. Er habe die Aussage verweigert.