30.01.2014 Brüssel – Der Umweltausschuss im Europaparlament will Fluglinien für Luftverschmutzung stärker zur Kasse bitten. Künftig sollen die Airlines nicht nur für innereuropäische Flüge Rechte zum Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) nachweisen, sondern auch für Flüge in Nicht-EU-Staaten. Hierbei würde aber nur die Strecke im EU-Luftraum berechnet. Bislang sind solche Flüge komplett von der Klimaabgabe […]

30.01.2014

Brüssel – Der Umweltausschuss im Europaparlament will Fluglinien für Luftverschmutzung stärker zur Kasse bitten. Künftig sollen die Airlines nicht nur für innereuropäische Flüge Rechte zum Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) nachweisen, sondern auch für Flüge in Nicht-EU-Staaten. Hierbei würde aber nur die Strecke im EU-Luftraum berechnet. Bislang sind solche Flüge komplett von der Klimaabgabe befreit.

Mit dem Votum vom Donnerstag bestätigte der Ausschuss einen Vorschlag der EU-Kommission aus dem Jahr 2013. Die Abstimmung legt die Position des Parlaments in den anstehenden Verhandlungen mit den EU-Staaten fest. Beide Seiten wollen sich bis April einigen.

Der CO2-Handel soll die Industrie und die Fluglinien zu klimaschonendem Wirtschaften zwingen. Die neuen Regeln sollen nach dem Willen des Parlaments zunächst nur bis 2016 gelten. Für die Zeit danach hoffen die Abgeordneten auf ein globales Abkommen der Internationalen Luftverkehrs-Organisation (ICAO) mit noch mehr Wirkung für den Klimaschutz. (dpa)