Paris/London (dpa) – Staatliche Beteilungsgesellschaften, Konzerne, Vermögensverwalter, Kleinanleger – derzeit sind alle möglichen Anteilseigner an EADS und BAE Systems beteiligt. Laut einem Bericht der «Financial Times Deutschland» soll nach einer Fusion keiner von ihnen mehr als 15 Prozent der Aktien halten. EADS: – DAIMLER: Der Autokonzern vertritt sozusagen die deutschen Interessen bei EADS und kann […]

Paris/London (dpa) – Staatliche Beteilungsgesellschaften, Konzerne, Vermögensverwalter, Kleinanleger – derzeit sind alle möglichen Anteilseigner an EADS und BAE Systems beteiligt. Laut einem Bericht der «Financial Times Deutschland» soll nach einer Fusion keiner von ihnen mehr als 15 Prozent der Aktien halten.

EADS:

– DAIMLER: Der Autokonzern vertritt sozusagen die deutschen Interessen bei EADS und kann über 22,35 Prozent der Stimmrechte Einfluss nehmen. Der eigentliche Anteil soll aber noch in diesem Jahr weiter schrumpfen – 7,5 Prozent sind bereits bei einem Konsortium aus öffentlichen und privaten Banken geparkt.

– SOGEADE: Die Dachgesellschaft vertritt mit 22,35 Prozent der Aktien die französische Seite. Zu ihr gehören die Anteile der Verlags- und Rüstungsgruppe Lagardère (knapp 7,5 Prozent) und die der französischen Staatsholding Sogepa (knapp 15 Prozent).

– REST: Die spanische Staatsholding Sepi hält 5,45 Prozent der Anteile, die übrigen befinden sich überwiegend im Streubesitz.

BAE Systems:

– INVESCO: Der private Vermögensverwalter mit Hauptsitz in den USA ist der größte Einzelaktionär bei dem von London aus gesteuerten Konzern. Der Anteil liegt bei rund 13 Prozent.

– BLACKROCK: Der Investmentriese hält – wie an fast allen großen börsennotierten Konzernen – einige Prozent an BAE Systems, zuletzt knapp unter fünf. Hintergrund sind die sogenannten Indexfonds, die Blackrock anbietet und die Aktienindizes nachbilden.

– REST: Weitere Vermögensverwalter wie Alliance Bernstein, Templeton und Barclays halten jeweils einige Prozent, die übrigen Anteile sind im Streubesitz.