Minister reden wieder über Deutsch-Schweizer Fluglärmvertrag
Berlin (dpa) – Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) und seine Schweizer Amtskollegin Doris Leuthard haben die Verhandlungen über den deutsch-schweizerischen Fluglärmvertrag wieder aufgenommen. Es habe bereits erste Gespräche auf Ministerebene gegeben, sagte ein Sprecher des Verkehrsministeriums am Mittwoch in Berlin. Darin habe sich die Schweizer Seite grundsätzlich damit einverstanden erklärt, weitere inhaltliche Gespräche zu führen und […]
Berlin (dpa) – Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) und seine Schweizer Amtskollegin Doris Leuthard haben die Verhandlungen über den deutsch-schweizerischen Fluglärmvertrag wieder aufgenommen. Es habe bereits erste Gespräche auf Ministerebene gegeben, sagte ein Sprecher des Verkehrsministeriums am Mittwoch in Berlin. Darin habe sich die Schweizer Seite grundsätzlich damit einverstanden erklärt, weitere inhaltliche Gespräche zu führen und offene Fragen zu klären.
Wegen massiver Widerstände in Baden-Württemberg hatte Ramsauer vor zwei Wochen Nachverhandlungen mit der Schweiz angekündigt. Der Vertrag soll die Anflüge auf den Flughafen Zürich über deutschem Gebiet regeln. Viele Kritiker fordern eine stärkere Entlastung vom Fluglärm.
Zum Zeitpunkt der bisherigen Gespräche äußerte sich der Berliner Ministeriumssprecher ebenso wenig wie über den weiteren Zeitplan. Derzeit werde noch auf deutscher Seite geklärt, in welchen Punkten es Sorgen bei der Bevölkerung und die Notwendigkeit von Präzisierungen gebe. «Wenn dieses Stadium überwunden ist, werden wir auf die Schweizer Seite zugehen und das besprechen.»