Frankfurt/Main (dpa) – Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport lehnt härtere Nachtflugregeln an Deutschlands größtem Drehkreuz ab. Flughafenchef Stefan Schulte verwies am Mittwochabend auf den rechtsgültigen Planfeststellungsbeschluss, der ein Nachtflugverbot lediglich in den sechs Stunden zwischen 23.00 Uhr und 05.00 morgens vorsieht. Dies sei die härteste Nachtflugregel aller Drehkreuze. Wenn die in Hessen angestrebte schwarz-grüne Landesregierung etwas […]

Frankfurt/Main (dpa) – Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport lehnt härtere Nachtflugregeln an Deutschlands größtem Drehkreuz ab. Flughafenchef Stefan Schulte verwies am Mittwochabend auf den rechtsgültigen Planfeststellungsbeschluss, der ein Nachtflugverbot lediglich in den sechs Stunden zwischen 23.00 Uhr und 05.00 morgens vorsieht. Dies sei die härteste Nachtflugregel aller Drehkreuze.

Wenn die in Hessen angestrebte schwarz-grüne Landesregierung etwas ändern wolle, seien freiwillige Lösungen gefragt, sagte Schulte. Er schlug freiwillige Lärmpausen auf einzelnen Bahnen vor.

Eine von den Grünen verlangte Überprüfung des geplanten dritten Terminals sei für Fraport kein Problem, wenn sie wirklich ergebnisoffen geführt werde, sagte Schulte. «Wir haben als Wirtschaftsunternehmen keinerlei Interesse, zu groß oder zu früh zu bauen.» Der Fraport-Chef blieb allerdings bei seiner Einschätzung, dass das dritte Terminal spätestens im Jahr 2021 notwendig sei.