Lufthansa: Crews tragen zukünftig Boss
Lufthansa präsentiert ihre neue Uniform: modernes Design, flexible Kombinationen und Zusammenarbeit mit Boss.
Pünktlich zum 100-jährigen Bestehen stellt Lufthansa ihre neue Uniform vor und vollzieht damit einen sichtbaren Wandel. Nach mehr als zwei Jahrzehnten mit dem bisherigen Erscheinungsbild erhalten Cockpit-, Kabinen- und Bodencrews eine grundlegend überarbeitete Ausstattung. Die Einführung ist ab dem vierten Quartal 2026 geplant und erfolgt schrittweise. Die Präsentation fand im „Hangar One“ der Lufthansa Group statt.
Lufthansa-Uniform: Design zwischen Funktion und Stil
Im Mittelpunkt der Neugestaltung steht ein klarer Anspruch: Die Uniform soll nicht nur optisch überzeugen, sondern auch den Arbeitsalltag erleichtern. Rund 40 neue oder überarbeitete Teile bilden die Kollektion. Klassische Elemente bleiben erhalten, wurden jedoch modern interpretiert.
Die Farbwelt orientiert sich weiterhin am bekannten Erscheinungsbild der Airline. Dunkelblau dominiert, ergänzt durch gezielte Akzente in Gelb. Auffällig ist ein neu eingeführtes Cape für Kabinen- und Bodenpersonal, das sowohl gestalterisch als auch symbolisch hervorsticht. Es greift historische Bezüge auf und setzt gleichzeitig einen zeitgemäßen Akzent.
Lufthansa-Uniform: Kooperation mit Boss
Für die Umsetzung holte sich Lufthansa externe Expertise aus der Modebranche. Die Zusammenarbeit mit Boss markiert den Beginn einer langfristigen Partnerschaft. Ziel war es, Schneiderhandwerk und funktionale Anforderungen der Luftfahrt zusammenzuführen.
Der Designprozess verlief dabei nicht klassisch top-down. Mitarbeitende aus verschiedenen Bereichen waren aktiv eingebunden und testeten Prototypen im Arbeitsalltag. Rückmeldungen zu Passform, Material und Praxistauglichkeit flossen direkt in die Weiterentwicklung ein.
Ein zentrales Merkmal der neuen Linie ist ihre Kombinierbarkeit. Bestehende Uniformteile können weiterhin genutzt und mit neuen Elementen ergänzt werden. Dieser Ansatz reduziert Kosten und schont Ressourcen, ohne die visuelle Einheitlichkeit zu gefährden.
Gleichzeitig trägt die modulare Struktur dazu bei, individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden. Unterschiedliche Einsatzbereiche und persönliche Präferenzen lassen sich besser berücksichtigen als bei starren Uniformsystemen.
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