Wien (dpa) – Die Wiener Zeitung «Der Standard» beschäftigt sich am Mittwoch mit dem Streik der Lufthansa-Piloten: «Lufthansa-Chef Carsten Spohr muss nun Probleme lösen, die eigentlich seine Vorgänger zu verantworten haben: Viel zu spät hat die Lufthansa auf die Veränderungen am Markt reagiert, etwa den Erfolg von Billigairlines – und stattdessen weitergemacht wie bisher. Oder […]

Wien (dpa) – Die Wiener Zeitung «Der Standard» beschäftigt sich am Mittwoch mit dem Streik der Lufthansa-Piloten:

«Lufthansa-Chef Carsten Spohr muss nun Probleme lösen, die eigentlich seine Vorgänger zu verantworten haben: Viel zu spät hat die Lufthansa auf die Veränderungen am Markt reagiert, etwa den Erfolg von Billigairlines – und stattdessen weitergemacht wie bisher. Oder die Konkurrenz der staatlichen Golf-Airlines. Sie alle nehmen der Lufthansa Passagiere weg – auch durch den Service, den Emirates und Co bieten.

Dazu kommen die langfristigen Pensionsverpflichtungen für die Piloten, das Kabinenpersonal und das Bodenpersonal, die in wirtschaftlich guten Zeiten vereinbart wurden und kaum noch zu finanzieren sind. Die Lufthansa hat sich zu lange auf ihrem guten Ruf ausgeruht, deshalb sind die Einschnitte jetzt besonders hart. (…) Mit Privilegien von gestern kann die Wettbewerbsfähigkeit der größten Airline in Europa nicht gesichert werden. Die Lufthansa hat sehr gute Piloten, aber sie muss sie sich auch leisten können.»

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