Nachtragshaushalt soll Flughafen Hahn retten
Mainz (dpa) – Rot-Grün in Rheinland-Pfalz will den hoch verschuldeten Flughafen Hahn mit einem Nachtragshaushalt retten. Mehr als die Hälfte der 215 Millionen Euro sollen für den Hunsrück-Airport reserviert werden. Der CDU-Abgeordnete Gerd Schreiner sagte der dpa am Donnerstag, der Nachtragshaushalt zeige, dass dem Flughafen die Insolvenz drohe. Der neue Hahn-Geschäftsführer Heinz Rethage hatte kürzlich […]
Mainz (dpa) – Rot-Grün in Rheinland-Pfalz will den hoch verschuldeten Flughafen Hahn mit einem Nachtragshaushalt retten. Mehr als die Hälfte der 215 Millionen Euro sollen für den Hunsrück-Airport reserviert werden. Der CDU-Abgeordnete Gerd Schreiner sagte der dpa am Donnerstag, der Nachtragshaushalt zeige, dass dem Flughafen die Insolvenz drohe. Der neue Hahn-Geschäftsführer Heinz Rethage hatte kürzlich große Liquiditätsprobleme eingeräumt. Schon im März müssten 12,8 Millionen Euro getilgt werden. Rot-Grün will in Absprache mit der EU-Kommission die Umschuldung vorantreiben und die Liquiditätsengpässe beseitigen. Brüssel prüft derzeit, ob staatliche Beihilfen für Hahn möglicherweise illegal waren.