Frankfurt/Main (dpa) – Nach den gescheiterten Tarifverhandlungen für rund 19 000 Flugbegleiter prüft die Lufthansa eine Klage gegen den Streik der Gewerkschaft UFO. Es gehöre zum professionellen Umgang, die juristischen Möglichkeiten abzuklopfen, sagte Lufthansa-Passagevorstand Peter Gerber am Dienstag in Frankfurt. Aus Kundensicht könne man kein Verständnis für Streiks haben, meinte der Manager. Die Lufthansa sei […]

Frankfurt/Main (dpa) – Nach den gescheiterten Tarifverhandlungen für rund 19 000 Flugbegleiter prüft die Lufthansa eine Klage gegen den Streik der Gewerkschaft UFO. Es gehöre zum professionellen Umgang, die juristischen Möglichkeiten abzuklopfen, sagte Lufthansa-Passagevorstand Peter Gerber am Dienstag in Frankfurt. Aus Kundensicht könne man kein Verständnis für Streiks haben, meinte der Manager. Die Lufthansa sei aber gut vorbereitet und bemüht, die Auswirkungen für die Fluggäste möglichst gering zu halten.

Gerber verteidigte das Angebot der Lufthansa: Es hätte nach seiner Einschätzung allen Flugbegleitern bei etwas längeren Einsatzzeiten mehr Geld gebracht und sie langfristig abgesichert. Verzichten sollten künftige Beschäftigte: «Für neue Mitarbeiter hatten wir uns neue Tabellen vorgestellt.» Lufthansa sei bereit gewesen, auf befristete Verträge und den Einsatz von Fremdpersonal zu verzichten.