Düsseldorf (dpa) – Etwa 100 Ermittler sind in der Düsseldorfer Sonderkommission «Alpen» mit dem Germanwings-Absturz beschäftigt. Das hat die Polizei am Montag mitgeteilt. Rund die Hälfte von ihnen ist einer Mordkommission zugeteilt, die sich mit etwaigen Motiven des vermutlich vorsätzlich verursachten Absturzes beschäftigt.

Die bei den Durchsuchungen sichergestellten Gegenstände und Unterlagen seien bereits zu einem Großteil untersucht worden. Sie würden noch bewertet.

Zwischenzeitlich hatte die Sonderkommission eine Größe von mehr als 200 Beamten. Die Identifizierung der Opfer werde voraussichtlich noch Wochen dauern. Dies sei auch vom Fortschritt der Bergungsmaßnahmen in Frankreich abhängig.