Pannen an Regierungsfliegern: Politiker in der Warteschleife

Berlin (dpa) - Schon wieder streikt ein deutscher Regierungsflieger. Der Leidtragende diesmal: Entwicklungsminister Gerd Müller, dessen Afrika-Reise gleich von zwei Pannen an einer Maschine behindert wird. Er steht nun in einer Reihe mit anderen gestrandeten Politikern. Eine Auswahl:

November 2018: Der Airbus A340 «Konrad Adenauer» mit Kanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Olaf Scholz an Bord kehrt auf dem Weg zum G20-Gipfel in Buenos Aires um - weil ein defektes Teil zwei Funksysteme lahmgelegt hat. Beide fliegen Linie nach Argentinien.

November 2018: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier harrt wegen eines Triebwerksdefekts der «Adenauer» stundenlang in Südafrika aus.

Oktober 2018: Nagetiere knabbern bei einem Stopp in Indonesien wichtige Kabel der «Adenauer» an. Finanzminister Scholz kehrt per Linienflug von der Tagung des Internationalen Währungsfonds zurück.

Juni 2018: Wegen eines Hydraulikschadens am Regierungs-Airbus steigt Steinmeier kurz vor Abflug nach Weißrussland auf eine Ersatzmaschine um.

Dezember 2016: Auf dem Weg nach Mali strandet Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen aufgrund eines Computerproblems bei ihrem A340 in der nigerianischen Hauptstadt Abuja - und muss dort übernachten.

Mai 2016: Wegen eines Risses in der A319-Cockpitscheibe hängt Steinmeier, damals Außenminister, in Litauen fest. Ein Ersatzflieger holt ihn ab. Schon zuvor hatten defekte Flieger mehrere Reisepläne empfindlich durcheinander gebracht: Er musste schon im chinesischen Changsha und in Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba ausharren.

Mai 2011: Wegen eines defekten A310-Kühlaggregats fliegt der damalige Bundespräsident Christian Wulff aus Brasilien per Linie nach Berlin.

März 2009: Auf ihrem Flug nach Brüssel muss Merkel wegen Überhitzung eines Triebwerks der Regierungs-Challenger unplanmäßig in Hannover zwischenlanden - und auf eine Ersatzmaschine umsteigen.

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