Warnstreiks an Flughäfen Hannover und Düsseldorf am Donnerstag

Hannover/Düsseldorf, 06. Februar 2019

Foto: Flughafen Hannover

Flugreisenden droht abermals Ärger: Wegen Tarifkonflikten legen Bodenabfertiger am Donnerstag an zwei deutschen Flughäfen vorübergehend die Arbeit nieder. Betroffen ist der morgendliche Flugverkehr.

Passagiere an den Flughäfen Hannover und Düsseldorf müssen sich am Donnerstag auf Verspätungen und Flugausfälle einstellen. Die Gewerkschaft Verdi hat Mitarbeiter des Bodenabfertigers Aviapartner zu Warnstreiks an den beiden Airports aufgerufen. Die Ausstände sind aber eng befristet und treffen nur relativ wenige Flüge, wie die Airports betonen.

So sollen am Flughafen Düsseldorf die Bodenabfertiger von 3 Uhr nachts bis 11 Uhr vormittags kein Gepäck und keine Fracht verladen. Betroffen sind nach Angaben des Flughafens unter anderem die Fluggesellschaften Lufthansa, Condor und Easyjet. Der Airport empfiehlt den Passagieren, sich bei ihrer Fluggesellschaft über den aktuellen Stand ihres Fluges und eventuell geänderte Gepäckbestimmungen zu informieren.

In Hannover hat Verdi das Aviapartner-Bodenpersonal aufgerufen, von 5.00 Uhr und 13.30 Uhr die Arbeit niederzulegen und kein Gepäck zu verladen. Betroffen seien sieben Flüge, sagte eine Flughafensprecherin der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch. Nach Angaben des Flughafens gehören zu den Zielen je zwei Flüge nach Amsterdam und Paris sowie je einer nach Kopenhagen, Warschau und London. Für alle anderen 26 Flüge in dem Zeitraum erwartet der Flughafen «überhaupt keine Einschränkungen», da Aviapartner einer Sprecherin zufolge einen deutlich kleineren Anteil von Flügen abfertigt. Der Flughafen Hannover arbeitet auch mit der Aviation Ground Services als Gepäckabfertiger zusammen.

Verdi führt Tarifverhandlungen mit dem Bodenabfertiger Aviapartner. Die Gewerkschaft fordert die Einführung eines Weihnachts- und Urlaubsgeldes sowie eine bessere Bezahlung von Nacht-, Schicht-, und Feiertagsarbeit. Aviapartner habe auch nach zwei Verhandlungsrunden kein Angebot vorgelegt.

dpa

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