Zwei Deutsche und Luftwaffepilot bei Abstürzen ums Leben gekommen

Bern, 14. September 2017

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Innerhalb weniger Stunden zerschellen in den Schweizer Alpen zwei Flugzeuge. Es war wolkig, aber kein fluguntaugliches Wetter. Experten ermitteln.

Beim Absturz von zwei Kleinflugzeugen in der Schweiz sind drei Menschen ums Leben gekommen, zwei von ihnen aus Deutschland. Einen Tag nach den Unglücken waren Spezialisten am Mittwoch noch mit der Bergung beschäftigt.

An Bord der in Donaueschingen (Baden-Württemberg) gestarteten deutschen Maschine "Mooney M20K" waren ein 64 Jahre alter Pilot und ein 76 Jahre alter Passagier. Das Kleinflugzeug zerschellte am Dienstagabend aus zunächst ungeklärter Ursache auf 1900 Metern Höhe in unbewohntem Gebiet. Die Absturzstelle lag nahe dem Ferienort Braunwald rund 85 Kilometer südöstlich von Zürich. Die Deutschen waren nach Angaben der Polizei im Kanton Glarus auf dem Weg nach Albenga in Norditalien.

Bei dem dritten Todesopfer handelt es sich um einen Piloten der Schweizer Armee. Er war am Dienstag Stunden vorher mit einem Trainingsflugzeug 80 Kilometer Luftlinie südwestlich von Braunwald am Schreckhorn abgestürzt. Das Wrack und die Leiche des Piloten wurden erst nach Stunden im Gebirge gesichtet. Die Bergung war schwierig, weil das Gelände so unwegsam und das Wetter so schlecht war. Auch bei diesem Unfall waren die Ermittlungen zur Ursache noch im Gange. Der erfahrene Pilot war in Payerne rund 60 Kilometer westlich der Hauptstadt Bern gestartet und wollte ins Tessin an der Grenze zu Italien fliegen.

dpa

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