Bieterfrist für Fluggesellschaft Niki endet

Berlin/Brüssel, 21. Dezember 2017

Foto: Shutterstock

Kann das Aus für die österreichische Air-Berlin-Tochter noch abgewendet werden? Bis heute können Interessenten ihre Kaufangebote einreichen.

Bei der Abwicklung der insolventen Air Berlin stehen heute weitere Schritte an. Zum einen endet am Mittag die Bieterfrist für die insolvente österreichische Fluggesellschaft Niki. Die Air-Berlin-Tochter mit 21 Flugzeugen sollte eigentlich von Lufthansa übernommen werden, der Konzern zog sein Angebot aber wegen Bedenken der EU-Wettbewerbsbehörde zurück.

Zum anderen läuft heute die Prüffrist der EU-Kommission für den geplanten Verkauf einer weiteren Air-Berlin-Tochter ab, der Luftfahrtgesellschaft Walter. Auch sie soll an die Lufthansa gehen, der Konzern will sie in seine Tochter Eurowings integrieren.

Niki mit seinen 1000 Beschäftigten galt als besonders attraktiver Unternehmensteil der Air Berlin. Nach dem Rückzug der Lufthansa meldete sie in der vergangenen Woche Insolvenz an. Insolvenzverwalter Lucas Flöther will die Fluggesellschaft bis Anfang Januar verkaufen, damit keine Start- und Landerechte verloren gehen.

Ein Kaufangebot hat Nikis Gründer, der frühere Rennfahrer Niki Lauda angekündigt. Außerdem sind die Fluggesellschaften Ryanair, Condor und PrivatAir im Spiel. Interesse soll auch ein Konsortium um den Berliner Logistiker Zeitfracht haben.

Der Reisekonzern Tui sieht die Zukunft seines Ferienfliegers Tuifly nicht bedroht, sollte der Konkurrent Condor Niki übernehmen. Tuifly-Chef Roland Keppler sagte der Deutschen Presse-Agentur, man habe aber Interesse an eventuell frei werdenden Niki-Slots.

dpa

Zurück

Offizielle Website von Aero International und aeroscope.de. Wir berichten schwerpunktmäßig über die Zivilluftfahrt. Aber auch verwandte Themen aus Reise und Tourismus, der Allgemeinen Luftfahrt sowie der Flugsimulation greifen wir auf.

Luftfahrtinteressierte, Vielflieger, Reisejunkies und Branchenprofis finden hier News über Airlines, Flughäfen und alles, was in irgendeiner Form mit dem Fliegen zu tun hat. Das können auch unkonventionelle Beiträge sein, zum Beispiel ein Erlebnisbericht über die schönsten und praktischsten Spuckbeutel an Bord.

Aero International ist das führende Magazin der Zivilluftfahrt, aeroscope.de berichtet seit 2011 online über die Airline-Branche. Im Januar 2014 sind Aero International und aeroscope.de mit einem gemeinsamen Internetauftritt an den Start gegangen.

Aeroscope
Blütenstraße 2
D-80799 München

Tel. +49 (0)89-171 000 60
Fax +49 (0)89-171 000 609
kontakt@aeroscope.de

Aero International
Troplowitzstraße 5
D-22529 Hamburg

Tel.: +49 (0)40 - 38906–521
Fax: +49 (0)40 - 38906–6521
redaktion@aerointernational.de